Solaranlagen

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Die Förderung von erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz gehört zu den Zielen der Thurgauer Politik. Bund und Kanton stellen dafür jährlich mehrere Millionen Franken an Fördermitteln zur Verfügung. In diesem Zusammenhang spielen Solaranlagen eine wichtige Rolle. Neben den finanziellen Anreizen gehört für die Bauherrschaft aber auch ein rasches und unkompliziertes baurechtliches Bewilligungsverfahren zu den Erfolgsfaktoren. Der Bund hat dies erkannt und die Erstellung solcher Anlagen über den neuen Artikel 18a des Bundesgesetzes über die Raumplanung bewilligungsrechtlich privilegiert. Die Behörden müssen Solaranlagen an und auf Gebäuden bewilligen, wenn sie sorgfältig in die Fassaden oder die Dachflächen integriert werden und keine «Natur- und Kulturdenkmäler von kantonaler oder nationaler Bedeutung» beeinträchtigt werden.

Solaranlagen richtig gut (Aktualisierte Auflage, 2015)[PDF, 4.00 MB] Richtlinien zur Anwendung von Artikel 18a des Bundesgesetzes über die Raumplanung.

Wo ist eine Stellungnahme der Fachkommission erforderlich?

Gemäss Artikel 18a RPG  dürfen Kulturobjekte von kantonaler oder nationaler Bedeutung durch Solaranlagen nicht beeinträchtigt werden. Diese Frage wird durch eine spezielle Fachkommission aus Energie- und Denkmalpflegespezialisten geprüft.

Als Kulturobjekte von kantonaler oder nationaler Bedeutung werden angesehen:

Farbmuster_geschützte_Objektedurch die Gemeinden geschützte Objekte gem. § 10 NHG TG

 

in Gemeinden mit Pendenzen bei der Umsetzung des NHG TG: "wertvolle" Bauten gem. kant. Hinweisinventar

 

in Gemeinden mit Pendenzen bei der Umsetzung des NHG TG: "besonders wertvolle" Bauten gem. kant. Hinweisinventar

 

geschützte Ortsbilder


Beispiele_Solaranlagen  [PDF, 3.00 MB]